RUELLIA humilis

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RUELLIA humilis

Wilde Petunie
Select Artikel-Nr. RA202

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Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Acanthaceae
Herkunft: Nordamerika: Pennsylvania bis Florida, westlich bis Nebraska und Texas
Besondere Merkmale: Eine farbenfrohe, zu wenig beachtete Art mit blau-violetten Blütentrauben. Großblumig. Trockenheitsresistente Art, geeignet an offene, trockene Waldgebiete, steinige Hänge und trockene Prärien. Einmal gekeimt, ist diese Staude sehr einfach zu ziehen und sehr beständig. Aufrechte Stengel, welche sich erst später verzweigen.
 
Hauptblütenfarbe: (blau)
Blütenfarbe: Zartblauviolett
Blütezeit: Juli - September
 
Winterhärtezonen: Z4 - Z8
Belaubung: Lanzettlich bis oval, kräftig grün
Wuchshöhe mit Blüten: 40 cm
Pflanzenabstand: 40 cm
Bodenansprüche: trocken
Standort:
Verwendung: für Steingärten geeignet
Tausendkorngewicht: 6,25 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
160
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
15 Gramm
Aussaatmenge / Platten: 2 - 3 pro Zelle
Plattengröße(n): Aussaatschalen / 72
Keimanleitung:

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 8 - 10 Wochen
Keimung bis Pikieren: 4 - 8 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 10 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1 Jungpflanze für 8/9 cm Container / 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container
Vernalisation: Über die Wirkung einer Vernalisation wurde bislang noch nicht hinreichend geforscht. Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf (einige Arten für 15 Wochen). Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Sollen die Pflanzen nach der Vernalisation angetrieben werden, so sollte die durchschnittliche Tagestemperatur auf 15-17°C erhöht werden, bei einer ununterbrochenen Belichtung von 16 Stunden/Tag. Während kurzer Wintertage sollte nachts eine Lichtphase von 4 Stunden zwischen 22.00 und 02.00 Uhr eingehalten werden.
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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