IRIS versicolor

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Bio Saatgut IRIS versicolor   Portion(en) (Bildrechte)

IRIS versicolor

Verschiedenfarbige Sumpf-Schwertlilie
Select Artikel-Nr. IO192

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Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Artikelausprägung: (Bio Saat DE-ÖKO-006)
Lebenszyklus: Staudig
Familie: Iridaceae
Herkunft: Neufundland und Manitoba (Kanada), südlich bis Virginia und Illinois (USA)
Besondere Merkmale: Diese Schwertlilie ist Nationalblume von Quebec, Kanada. Eine einfach zu ziehende Pflanze für feuchte Gärten.
 
Hauptblütenfarbe: (blau)
Blütenfarbe: Blauviolett
Blütezeit: Mai - August
 
Winterhärtezonen: Z3 - Z8
Belaubung: Schmal, schwertförmig, mittelgrün
Habitus/Wuchs: straff aufrecht
Wuchshöhe mit Blüten: 100 cm
Pflanzenabstand: 45 cm
Bodenansprüche: sumpfig / frisch
Standort:
Eigenschaft: Medizinal-Pflanze / Bodendecker
Verwendung: Wasser- oder Sumpfpflanze
Tausendkorngewicht: 12,5 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
80
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
30 Gramm
Plattengröße(n): tiefe Aussaatschalen
Keimanleitung:

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

(10) Diesen größeren, hartschaligen Samen hilft eine leichte, mechanische Beschädigung der Samenschale zum schnelleren Aufquellen. Eine Methode ist es, die Samen zwischen trockenem, scharfen Sand zu reiben oder mit Schmirgelpapier. Man kann ihn auch einige Stunden in „Weichmacher“ (Polyäthylenglycol 6000), wie er bei der Plastikherstellung verwendet wird, einweichen.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 10 - 16 Wochen
Keimung bis Pikieren: 6 - 8 Wochen
Pikieren bis Topfen: 8 - 10 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container / 2-3 Jungpflanzen für 15 cm Container
Vernalisation: Über die Wirkung einer Vernalisation wurde bislang noch nicht hinreichend geforscht. Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf (einige Arten für 15 Wochen). Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Diese Art muss nicht angetrieben werden.
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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