ACORUS calamus

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ACORUS calamus

Kolbenblütiger Kalmus
Select Artikel-Nr. AA103

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Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
Bitte schalten Sie um auf Gramm für größere Mengen.



Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Acoraceae
Herkunft: Südostasien
Besondere Merkmale: Grünlich gelber Blütenkolben und schwertförmige Blätter. Für feuchte Gartenbereiche. Die Pflanzenteile können giftig sein.
Historie: Die duftenden Blätter wurden zur Parfüm- und Korbherstellung genutzt. Andere Pflanzenteile haben angeblich halluzinierende und aphrodisierende Wirkungen, können aber schädlich sein.
 
Hauptblütenfarbe: (grün)
Blütenfarbe: Grünlich-gelb
Blütezeit: Mai - Juni
 
Winterhärtezonen: Z3 - Z10
Belaubung: Schwertähnlich
Habitus/Wuchs: ausläuferbildend / straff aufrecht / rhizombildend
Wuchshöhe mit Blüten: 100 cm
Pflanzenabstand: 60 cm
Bodenansprüche: sumpfig / humusreich, nährstoffreich
Standort:
Eigenschaft: Giftpflanze / Medizinal-Pflanze / Nutzpflanze / Bodendecker
Verwendung: Wasser- oder Sumpfpflanze
Tausendkorngewicht: 4,44444 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
225
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
20 Gramm
Plattengröße(n): tiefe Aussaatschalen
Keimanleitung:

(2) Die Mehrzahl der Ranunkel-Gewächse benötigt tiefere Temperaturen in der Kühlperiode, ca. –5°C, sonst wie in 1.) beschrieben verfahren. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, daß der Gefrierpunkt dieser Samen bei ca. –7°C liegt, bei den meisten anderen Samen aber bei –5°C.

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

(3) Diese Arten bringen meist ein ausgezeichnetes Keimergebnis, wenn sie bald nach der Ernte ausgesät werden, obwohl bei vielen dieser Arten die Keimung selbst dann erst im Frühjahr, nach Wintereinwirkung, erfolgt. Deshalb diese Samen rechtzeitig bestellen.

(18) Aussaattechnik wie 17.). Die Saatschalen aber nur ca. 2–4 Wochen warm stehen lassen, danach ca. 4–6 Wochen kalt stellen um 0°C herum. Das Wasser darf ruhig gefrieren. Anschließend die Temperatur nur sehr langsam ansteigen lassen.

(17) Wasserpflanzen in wasserdichten Plastikschalen o. ä. in einer nahrhaften Schlammerde aussäen. Das Wasser darf bis zu 1 cm über der Aussaaterde stehen. Bei guter Wärme (ca. +22°C) aufstellen.

Aussaat bis Keimung: 8 - 12 Wochen
Keimung bis Pikieren: 4 - 6 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 8 Wochen
Topfgröße(n): 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container / 2-3 Jungpflanzen für 15 cm Container
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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