PRIMULA hirsuta

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PRIMULA hirsuta

Behaarte Primel, Behaarte Schlüsselblume, Rote Felsen-Primel
Select Artikel-Nr. PA836

Mengenbeschränkung

Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Primulaceae
Herkunft: Kalkarme Felsen in allen Höhenlagen der Alpen und Pyrenäen.
Besondere Merkmale: Der botanische Name PRIMULA hirsuta und die Bezeichnung als Drüsenhaar-Primel deuten auf die feinen Haare der Pflanze. Der Schweizer Trivialname Klebi hingegen erinnert daran, dass die Pflanze klebrig ist und nach Harz duftet.
Historie: Die Pflanze ist ein Elternteil der PRIMULA x pubescens, kreutzt sich zudem mit PRIMULA daonensis und PRIMULA integrifolia.
 
Hauptblütenfarbe: (rosa / lachs)
Blütenfarbe: Karminrosa-lilarosa
Blütezeit: April - Mai
 
Winterhärtezonen: Z4 - Z8
Belaubung: Ungeteilt, rhombenförmig, gesägt, grundständig
Habitus/Wuchs: Rosetten / horstig
Wuchshöhe mit Blüten: 10 cm
Bodenansprüche: gegen Kalk empfindlich / feucht / sauer / gut durchlässig / steinig
Standort:
Verwendung: für Steingärten geeignet
Tausendkorngewicht: 0,22222 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
4500
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
0,5 Gramm
Keimanleitung:

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1 Jungpflanze für 8/9 cm Container
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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