ACONITUM carmichaelii Arendsii-Group

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ACONITUM carmichaelii Arendsii-Group

Herbst-Eisenhut
Select Artikel-Nr. AA074

Verfügbar

Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Erste Züchtung von Georg Arends, Ronsdorf, Deutschland 1945.
Auszeichnung: Ausgezeichnet mit dem Award of Garden Merit (A.G.M.) der Royal Horticultural Society.
Besondere Merkmale: Stattliche, hohe, verzweigte Dolden mit blauen Blüten und Kapuze. Gilt als eine der besten spätblühenden Stauden. Standfester als viele andere ACONITUM.
Historie: Die gesamte Pflanze, insbesondere die Wurzel, ist toxisch.
 
Hauptblütenfarbe: (blau)
Blütenfarbe: Dunkelblau
Blütezeit: September - Oktober
 
Winterhärtezonen: Z3 - Z9
Belaubung: Ledrig, palmähnlich
Habitus/Wuchs: straff aufrecht / standfest
Wuchshöhe mit Blüten: 150 cm
Pflanzenabstand: 60 cm
Bodenansprüche: frisch / humusreich, nährstoffreich
Standort:
Eigenschaft: Giftpflanze / Medizinal-Pflanze
Verwendung: zum Schnitt geeignet
Tausendkorngewicht: 2,77778 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
360
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
10 Gramm
Aussaatmenge / Platten: 2 pro Zelle
Plattengröße(n): Aussaatschalen / 72
Keimanleitung:

(2) Die Mehrzahl der Ranunkel-Gewächse benötigt tiefere Temperaturen in der Kühlperiode, ca. –5°C, sonst wie in 1.) beschrieben verfahren. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, daß der Gefrierpunkt dieser Samen bei ca. –7°C liegt, bei den meisten anderen Samen aber bei –5°C.

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 8 - 10 Wochen
Keimung bis Pikieren: 4 - 8 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 10 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container / 2-3 Jungpflanzen für 15 cm Container
Vernalisation: Über die Wirkung einer Vernalisation wurde bislang noch nicht hinreichend geforscht. Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf (einige Arten für 15 Wochen). Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Diese Art muss nicht angetrieben werden.
Dünger: Hoch (200-250 ppm)
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