ACONITUM anthora

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ACONITUM anthora

Gelber Eisenhut
Select Artikel-Nr. AA070

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Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Europäisches Bergland bis Zentralasien: sonnige Berghänge, Waldränder.
Besondere Merkmale: Aufrechte Stengel mit hellgelben, haubenförmigen Blüten.
Historie: Die gesamte Pflanze, insbesondere die Wurzel, ist toxisch. Die Barbaren nutzten Aconitum, um ihre Pfeile zu vergiften.
 
Hauptblütenfarbe: (gelb / gold)
Blütenfarbe: Hellgelb
Blütezeit: Juli - August
 
Winterhärtezonen: Z2 - Z9
Belaubung: Mehr geteilt als bei den meisten ACONITUM
Habitus/Wuchs: aufrecht
Wuchshöhe mit Blüten: 80 cm
Pflanzenabstand: 60 cm
Bodenansprüche: kalkig / kiesig / gut durchlässig / steinig / frisch
Standort:
Eigenschaft: Giftpflanze
Tausendkorngewicht: 1,92308 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
520
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
10 Gramm
Aussaatmenge / Platten: 3 - 4 pro Zelle
Plattengröße(n): Aussaatschalen / 72
Keimanleitung:

(2) Die Mehrzahl der Ranunkel-Gewächse benötigt tiefere Temperaturen in der Kühlperiode, ca. –5°C, sonst wie in 1.) beschrieben verfahren. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, daß der Gefrierpunkt dieser Samen bei ca. –7°C liegt, bei den meisten anderen Samen aber bei –5°C.

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 8 - 10 Wochen
Keimung bis Pikieren: 4 - 8 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 10 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container / 2-3 Jungpflanzen für 15 cm Container
Vernalisation: Über die Wirkung einer Vernalisation wurde bislang noch nicht hinreichend geforscht. Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf (einige Arten für 15 Wochen). Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Diese Art muss nicht angetrieben werden.
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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