HUMULUS lupulus

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HUMULUS lupulus

Gewöhnlicher Hopfen

Select Artikel-Nr. HA280

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Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
Bitte schalten Sie um auf Gramm für größere Mengen.



Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Cannabaceae
Herkunft: Europa, Nordamerika und Asien
Besondere Merkmale: Attraktive, zapfenähnliche Samen an den weiblichen Pflanzen. Grün-gelbe hängende Blüten. Pflanzen Sie Hopfen an Zaunpfosten oder Spalieren. Arzneipflanze des Jahres 2007 in Deutschland.
Historie: Die weiblichen Pflanzen bieten die Grundlage für Hopfen, Hauptzutat von Bier. Humulus ist außerdem verwandt mit Kanabis.
 
Hauptblütenfarbe: (grün)
Blütenfarbe: Grün-gelb
Blütezeit: Juli - September
 
Winterhärtezonen: Z4 - Z9
Belaubung: Gegenüberliegende Blätter, 3-5teilig mit struppigen Stengeln, grün
Habitus/Wuchs: kletternd
Wuchshöhe mit Blüten: 200 cm
Pflanzenabstand: 100 cm
Bodenansprüche: sandig / frisch / lehmig
Standort:
Eigenschaft: Medizinal-Pflanze / Nutzpflanze / Küchenkraut
Tausendkorngewicht: 2,85714 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
350
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
10 Gramm
Aussaatmenge / Platten: 3 pro Zelle
Plattengröße(n): 72 / 128
Keimanleitung:

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 9 - 12 Wochen
Keimung bis Pikieren: 3 - 4 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 8 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Einmaliger Rückschnitt, um die Pflanze kompakter zu halten.
Topfgröße(n): 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container / 2-3 Jungpflanzen für 15 cm Container
Vernalisation: Über die Wirkung einer Vernalisation wurde bislang noch nicht hinreichend geforscht. Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf (einige Arten für 15 Wochen). Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Sollen die Pflanzen nach der Vernalisation angetrieben werden, so sollte die durchschnittliche Tagestemperatur auf 15-17°C erhöht werden, bei einer ununterbrochenen Belichtung von 16 Stunden/Tag. Während kurzer Wintertage sollte nachts eine Lichtphase von 4 Stunden zwischen 22.00 und 02.00 Uhr eingehalten werden.
Dünger: Mittel (150-200 ppm)
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