ALLIUM insubricum

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ALLIUM insubricum

Insubrischer Lauch
Select Artikel-Nr. AA215
Portion(en)

Mengenbeschränkung

Eine Portion ist meist ausreichend für ca. 50 Pflanzen.
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Pflanzenbeschreibung

Lebenszyklus: Staudig
Familie: Alliaceae
Herkunft: Norditalien und die angrenzenden Schweizer Alpen
Auszeichnung: Ausgezeichnet mit dem Award of Garden Merit (A.G.M.) der Royal Horticultural Society.
Besondere Merkmale: Bezaubernde Art mit zahlreichen, nickenden, purpurfarbenen Blüten.
 
Hauptblütenfarbe: (rosa / lachs)
Blütenfarbe: Pink
Blütezeit: Mai - Juni
 
Winterhärtezonen: Z7 - Z9
Belaubung: Flach, linealisch mit stumpfer Spitze, grün
Habitus/Wuchs: zwiebelbildend
Wuchshöhe mit Blüten: 20 cm
Pflanzenabstand: 20 cm
Bodenansprüche: kalkig / kiesig / gut durchlässig
Standort:
Verwendung: für Steingärten geeignet / zum Schnitt geeignet
Tausendkorngewicht: 6,06061 Gramm
Samen pro Gramm
(entspricht nicht Anzahl der Pflanzen!):
165
Saatgutbedarf für 1000 Pflanzen
(Bei Direktaussaat in Töpfe etc. wird eine größere Menge benötigt):
15 Gramm
Aussaatmenge / Platten: 2 - 3 pro Zelle
Plattengröße(n): Aussaatschalen / 72
Keimanleitung:

(1) Kaltkeimer werden auch heute noch, nicht ganz zutreffend, Frostkeimer genannt.
Die Aussaat muß während der ersten 2–4 Wochen warm (ca. +18 bis +22°C) und gut feucht gehalten werden. Danach ist sie für etwa 4–6 Wochen einer kalten Temperatur zwischen –4 und +4°C auszusetzen. Lediglich bei den meisten Ranunkelgewächsen sind Temperaturen um –5°C von Vorteil.
Sollten die hier genannten Temperaturen während der Kühlperiode über- oder unterschritten werden, schadet dies nicht, jedoch muß die Kühlperiode dann entsprechend verlängert werden, da der Aufbauprozeß der keimauslösenden, hormonartigen Säure während dieser Zeit sich verlangsamt hatte oder still stand.
Kann man die Aussaaten in der Kühlperiode mit Schnee bedecken, ist das von Vorteil. Die Temperatur darunter hält sich meistens in dem günstigen Bereich von –4 bis 0°C, es bleibt feucht, und der schmelzende Schnee „frißt“ an der Samenschale, macht diese poröser, was beim Ausschieben des Keimes von Vorteil ist. – Nach dieser Kühlperiode dürfen keinesfalls sofort hohe Temperaturen angewandt werden, vielmehr liegt dann der günstigste Temperaturbereich zwischen +5 und +12°C, auch dann, wenn bereits eine Keimung zu beobachten ist! Also ist der richtige Platz für diese Aussaaten, auch im März/April/Mai noch, das Freiland, der kalte Kasten oder ein Kalthaus.

Bester Aussaattermin
(nördl. Hemisphäre, Freiland):
Spätherbst - Vorfrühling
Aussaat bis Keimung: 8 - 10 Wochen
Keimung bis Pikieren: 4 - 8 Wochen
Pikieren bis Topfen: 6 - 10 Wochen
Rückschnitt beim Topfen: Nicht nötig.
Topfgröße(n): 1 Jungpflanze für 8/9 cm Container / 1-2 Jungpflanzen für 11/12 cm Container
Vernalisation: Als eine allgemeine Empfehlung für Stauden gilt: Stellen Sie die Pflanzen 6-12 Wochen bei einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 5°C auf. Diese Kühlperiode ist für die Anlage einer Blüte nicht immer notwendig, sie verbessert aber in jedem Fall die Qualität der Pflanzen.
Antreiben: Es liegen noch keine Erfahrungen zum Verhalten vor, aber sollen die Pflanzen nach der Vernalisation angetrieben werden, so muß die durchschnittliche Tagestemperatur auf 15-17°C erhöht werden, bei einer ununterbrochenen Belichtung von 16 Stunden/Tag. Während kurzer Wintertage sollte nachts eine Lichtphase von 4 Stunden zwischen 22.00 und 02.00 Uhr eingehalten werden. Einige spätblühende Arten können in 14 - 16 Wochen, bei wärmeren Temperaturen vielleicht schneller, angetrieben werden. Sobald Erfahrungen vorliegen, werden wir darüber berichten.
Dünger: Wenig (100-150 ppm)
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